{"id":8616,"date":"2017-08-31T11:46:10","date_gmt":"2017-08-31T09:46:10","guid":{"rendered":"http:\/\/spd-broegbern.de\/wp\/?p=8616"},"modified":"2017-08-31T11:46:10","modified_gmt":"2017-08-31T09:46:10","slug":"dr-daniela-de-ridder-besucht-gesundheitsnetz-genial-in-lingen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/spd-broegbern.de\/wp\/2017\/08\/31\/dr-daniela-de-ridder-besucht-gesundheitsnetz-genial-in-lingen\/","title":{"rendered":"Dr. Daniela De Ridder besucht Gesundheitsnetz &#8220;GENIAL&#8221; in Lingen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_8617\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/spd-broegbern.de\/wp\/wp-content\/uploads\/Besuch-GENIAL-Lingen-V.l.n.r.-Wolfgang-Hentrich-Dr.-Daniela-De-Ridder-Christoph-Schwerdt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8617\" class=\"size-medium wp-image-8617 \" title=\"Besuch GENIAL Lingen V.l.n.r. Wolfgang Hentrich, Dr. Daniela De Ridder, Christoph Schwerdt\" src=\"http:\/\/spd-broegbern.de\/wp\/wp-content\/uploads\/Besuch-GENIAL-Lingen-V.l.n.r.-Wolfgang-Hentrich-Dr.-Daniela-De-Ridder-Christoph-Schwerdt-220x300.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/spd-broegbern.de\/wp\/wp-content\/uploads\/Besuch-GENIAL-Lingen-V.l.n.r.-Wolfgang-Hentrich-Dr.-Daniela-De-Ridder-Christoph-Schwerdt-220x300.jpg 220w, http:\/\/spd-broegbern.de\/wp\/wp-content\/uploads\/Besuch-GENIAL-Lingen-V.l.n.r.-Wolfgang-Hentrich-Dr.-Daniela-De-Ridder-Christoph-Schwerdt-754x1024.jpg 754w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8617\" class=\"wp-caption-text\">v.l.n.r.: Wolfgang Hentrich, Dr. Daniela De Ridder, Christoph Schwerdt (Foto: Britta Hofmann)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: large;\"><strong>Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte das Gesundheitsnetz GENIAL in Lingen. Gegenstand des Gespr\u00e4chs mit dem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Hentrich und dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christoph Schwerdt war die medizinische und \u00e4rztliche Versorgung ins Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: large;\">\u201eDass wir die medizinische Versorgung in l\u00e4ndlichen Kommunen mit h\u00f6chster Priorit\u00e4t sicherstellen m\u00fcssen, gilt als zentrales Gebot der Daseinsf\u00fcrsorge. Auch die medizinische Betreuung ist ja inzwischen vom demographischen Wandel betroffen; dies betrifft vor allem auch das Emsland und die Grafschaft Bentheim. Auch unsere Haus\u00e4rztinnen und Allgemeinmediziner werden \u00e4lter und stellen h\u00e4ufig fest, wenn sie ihre Praxis \u00fcbergeben wollen, wie schwer es ist, Nachfolger zu finden. Oft fehlen attraktive Angebote f\u00fcr junge \u00c4rztinnen und \u00c4rzte, die wir aber durchaus f\u00fcr eine Landarztpraxis gewinnen k\u00f6nnten und die sich dort auch f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit niederlassen w\u00fcrden. Es bedarf daher rasch neuer und innovativer Ans\u00e4tze, damit wir einer drohenden Unterversorgung Herr werden k\u00f6nnen. GENIAL in Lingen zeigt sehr eindrucksvoll, wie dies erm\u00f6glicht werden kann\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete f\u00fcr das Emsland und die GrafschaftBentheim. De Ridder, die selber aus einer Arztfamilie stammt, ist bei der SPD-Bundestagsfraktion Berichterstatterin f\u00fcr das Medizinstudium und kennt daher die Debatte um die Schwierigkeiten, junge Mediziner und \u00c4rztinnen f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum zu gewinnen, sehr gut. <!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: large;\">Das GENIAL \u00c4rztenetzwerk besteht dabei nicht nur als blo\u00dfe \u00f6konomische Interessenvertretung zusammengeschlossener \u00c4rzte, sondern ist gleichzeitig Gesundheits- und Kompetenzzentrum in der Region. Mit ihrem breiten Angebot in der Gesundheits- und medizinischen Versorgung, tr\u00e4gt das GENIAL damit zur weiteren Versorgungsst\u00e4rkung bei. Im GENIAL sind nicht nur Allgemeinmediziner, sondern auch spezialisierte Fach\u00e4rztinnen und -\u00e4rzte von der Augenheilkunde, Dermatologie, Diabetologie, Gyn\u00e4kologie, HNO, P\u00e4diatrie, Neurologie und Kardiologie vertreten \u2013 neben vielen weiteren wichtigen Fachbereichen. Dass das \u00c4rztenetzwerk erfolgreich ist, zeigt sich besonders auch an der F\u00f6rderung der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung Niedersachsens, zu der De Ridder den Verantwortlichen Wolfgang Hentrich und Christoph Schwerdt sowie deren Team herzlich gratuliere. \u201ePraxisnetze, die nach \u00a7 87 b SGB V zertifiziert sind haben alle Voraussetzungen, die L\u00f6sungen der regionalen Versorgung vor Ort kurzfristig zu finden. Es fehlt ihnen dazu nur eine Berechtigung, als Arztnetz \u00c4rztinnen und \u00c4rzte anzustellen und Versorgungsl\u00fccken zu schlie\u00dfen. Hierzu ben\u00f6tigen wir den Leistungserbringerstatus f\u00fcr \u00c4rzte- bzw. Praxisnetze\u201c, sagte Wolfgang Hentrich, Vorstandsvorsitzender der GENIAL eG.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: large;\">De Ridder und ihren Gespr\u00e4chspartnern ging es bei  dem Gespr\u00e4ch auch um die M\u00f6glichkeiten, die der kommende Masterplan Medizinstudium 2020 mit sich bringt. De Ridder hatte die konfliktreiche Debatte intensiv begleitet: Ab sofort werden die Zulassungsbedingungen f\u00fcr kommende Medizinstudierende so ver\u00e4ndert, dass sie neben der Abiturnote als bleibendem zentralen Zulassungskriterium mindestens zwei weitere Kriterien \u2013 so etwa soziales Engagement \u2013 zur Auswahl nutzen k\u00f6nnen. Des Weiteren wird die Rolle der Allgemeinmedizin im Studium gest\u00e4rkt \u2013 alle Studierenden m\u00fcssen nun in der Allgemeinmedizin ausgebildet werden. Verhindert werden konnte die umstrittene Landarztquote, die nun als freiwillige Quote individuell in den L\u00e4ndern eingef\u00fchrt werden kann.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: large;\">Durch das vertrauensvolle Zusammenarbeiten der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte im GENIAL haben die Patientinnen und Patienten den vollen Zugang zum ambulanten Spektrum. Auch die Zusammenarbeit mit Krankenh\u00e4usern und anderen Gesundheitsexperten in der Region bewirkt kurze Diagnostikpfade. Dennoch erfolgt die Behandlung wohnortnah und nicht an einer zentralen und damit nur f\u00fcr wenige, erreichbaren Stelle. Dadurch haben die Patientinnen und Patienten auch die M\u00f6glichkeit, jederzeit selbst zu entscheiden, wie gro\u00df der Umfang der Vernetzung werden darf \u2013 und das unter kompetenter \u00e4rztlicher Aufsicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: large;\">Hier merkten Wolfgang Hentrich und Christoph Schwerdt an, dass sich Engp\u00e4sse kurzfristig nicht \u00fcber das Medizinstudium l\u00f6sen lassen werden, da das Medizinstudium mit einer Regelstudienzeit von sechs Jahren eher mittel- und langfristig, dann aber auch nachhaltig, zur L\u00f6sung beitragen kann. Dass sich \u00fcberhaupt nur wenige junge Menschen entscheiden, in die Allgemeinmedizin zu gehen, sei vor allem ein Imageproblem der Haus- und Land\u00e4rzte, wussten sie zu berichten. So w\u00fcrden angehende Allgemeinmediziner die Ausbildung eines K\u00f6nigstigers erhalten, jedoch unter dem Image einer Hauskatze leiden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: large;\">\u201eDieses Problem des als \u201aWald- und Wiesenarzt\u2018 abgestempelten Haus- und Landarztes kennen wir schon seit Jahren. Als zust\u00e4ndige Berichterstatterin f\u00fcr das neue Medizinstudium habe ich mich auch deshalb f\u00fcr eine deutliche Aufwertung der Allgemeinmedizinerausbildung eingesetzt. Dennoch braucht es am Ende mehr, um junge \u00c4rztinnen und \u00c4rzte f\u00fcr die Region zu gewinnen und hier auch an uns zu binden. Spezielle Anreizpr\u00e4mien sind zwar ein guter Anfang, werden aber bei weitem nicht ausreichen, um unsere Versorgungsprobleme langfristig zu l\u00f6sen. Wer heute angehenden \u00c4rztinnen und \u00c4rzte eine Landarztpraxis schmackhaft machen will, muss sich klarmachen, dass vor allem sogenannte weiche Standortfaktoren eine Rolle spielen: Durch den hohen Numerus Clausus ist das Medizinstudium stark beschr\u00e4nkt und da vor allem junge Frauen einen guten Notendurchschnitt beim Abitur nachweisen k\u00f6nnen, gelingt es ihnen auch besser als jungen M\u00e4nnern einen Studienplatz in der Medizin einzunehmen. Dies erkl\u00e4rt auch, warum besonders viele Frauen als \u00c4rztinnen t\u00e4tig sind; will man sie f\u00fcr eine Arztpraxis in kleineren St\u00e4dten oder f\u00fcr eine Landarztpraxis gewinnen, muss man auch auf ihre W\u00fcnsche eingehen. Im Allgemeinen gehen Frauen auch seltener finanzielle Risiken ein und sind bei Praxis\u00fcbernahme auch aus \u00f6konomischer Sicht zur\u00fcckhaltender. So steht etwa die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hoch im Kurs. Auch kulturelle Angebote spielen f\u00fcr die Lebensqualit\u00e4t eine gro\u00dfe Rolle. Genau bei dieser Ausgangslage aber muss man ansetzen, wenn wir langfristig nicht in eine medizinische Unterversorgung rutschen wollen\u201c, ist De Ridder \u00fcberzeugt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: large;\">Die Vertreter des \u00c4rztenetzwerkes betonten  ebenfalls, Bedeutung und Wichtigkeit der Vernetzung unterschiedlicher Berufsgruppen in der Gesundheitsversorgung und w\u00fcnschten sich eine St\u00e4rkung ihres Zusammenschlusses. Dazu bed\u00fcrfe es mehr Durchl\u00e4ssigkeit bei den Berufsbildern und einer Praxisassistenz, bei der bestimmte Krankheitsbilder und \u00e4rztliche Aufgaben in begrenztem Umfang und nach Absprache mit dem behandelnden \u00c4rztinnen von qualifizierten Medizinischen Fachangestellten \u00fcbernommen werden und die \u00c4rzte bei Dokumentationspflichten entlasten k\u00f6nnen. Entlastung k\u00f6nne auch durch die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen erreicht werden, die unter dem Stichwort \u201eMultiprofessionalit\u00e4t\u201c zusammengefasst wird. Von Anfang an werden dann die Berufsgruppen der Physiotherapie, Logop\u00e4die, Ergotherapie oder anderer m\u00f6glicher Reha-Ma\u00dfnahmen in die Behandlung einbezogen und diese k\u00f6nnen dann die ganzheitliche Behandlung und Genesung der Patientinnen und Patienten unterst\u00fctzen. Auch ein regionaler Expertenbeirat, der diese unterschiedlichen Berufsgruppen mit Politik und Verwaltung zusammenbringt, k\u00f6nnte f\u00fcr die Zukunft der medizinischen Versorgung eine Rolle spielen, in dem er Chancen und Grenzen aufzeigt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: large;\">\u201eDie Forderungen und Denkanst\u00f6\u00dfe, die GENIAL unterbreitet hat, sind \u00fcberzeugend und werden ganz sicher auch in der Bundespolitik Geh\u00f6r finden. Die geleistete Arbeit f\u00fcr die regionale medizinische Versorgung kann zudem hilfreich f\u00fcr andere Regionen sein. Daher freut es mich, wenn unsere Region auch weiterhin gute Ideen und L\u00f6sungsans\u00e4tze als <em>best-practice<\/em>-Modell exportieren kann\u201c, sagte Daniela De Ridder abschlie\u00dfend.<\/span><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fspd-broegbern.de%2Fwp%2F2017%2F08%2F31%2Fdr-daniela-de-ridder-besucht-gesundheitsnetz-genial-in-lingen%2F&amp;layout=button_count&amp;&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;float: left; margin-top: 10px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte das Gesundheitsnetz GENIAL in Lingen. 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