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SPD fordert Tagesparkkarte

6. Februar 2013

Finanzielle Entlastung für Parkunterbrecher am Bonifatiushospital

Losgelöst von der Diskussion über die Anhebung der Parkgebühren in Lingen fordert die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lingen die Einführung einer Tageskarte für Parker am Bonifatiushospital in Lingen. Damit haben dann Angehörige die Möglichkeit, ihren Besuch im Krankenhaus zu unterbrechen, ohne das sie noch einmal eine Parkgebühr entrichten müssen.

In der Parkgebührenverordnung der Stadt Lingen ist festgelegt, dass bei einer Parkzeit von über acht Stunden am Tag nur eine maximale Parkgebühr von 4,5 Euro erhoben wird. „Hier liegt das Problem“, begründet der SPD-Ratsherr Jürgen Beranek das Anliegen der SPD-Fraktion. Viele Angehörige müssen notgedrungen mehrmals am Tag den Krankenhausaufenthalt unterbrechen, weil sie neben der Betreuung eines kranken Angehörige im Krankenhaus auch ihre Familie zu Hause versorgen haben. Beim Verlassen des Parkplatzes wird die Parkgebühr fällig. „Bei der Rückkehr startet die Parkzeit wieder von neuen“, erläutert Jürgen Beranek die Situation. Über einen Tag liegt die Parkzeit über acht Stunden. Da jedoch bei jeder Einfahrt auf den Parkplatz die Stundenberechnung von neuem beginnt, zahlt man über den Tag mehr als die Tagesgebührt von 4,5 Euro.

Den Nachteil, den die Krankenhausbesucher hier erfahren, soll ein Ende gesetzt werden. Die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Lingen, die den Parkplatz am Krankenhaus bewirtschaften, haben durch die Einführung einer bürgerfreundlichen Tagesparkkarte keine Verluste. Die SPD-Fraktion geht davon aus, dass auch die anderen Ratsfraktionen den Antrag der SPD unterstützen werden.