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SPD-Druck sorgt für Bewegung – Werden die Lili-Buslinien in letzter Minute gerettet?

30. Mai 2013

Die von den SPD-Ortsvereinen und der SPD-Stadtratsfraktion initiierte Stadtweite Unterschriftenaktion zum Erhalt der Lili-Buslinien und deren schrittweisen Ausbau in Lingen scheint bei der politischen Ratsmehrheit einen Umdenkungsprozess eingeleitet zu haben. Diesen Schluss ziehen die SPD-Fraktionsmitglieder aus dem Interview des CDU-Fraktionsvorsitzenden Uwe Hilling. Bekanntlich spricht sich die CDU seit Wochenanfang plötzlich für die Lili-Buslinien aus.

„Warum die CDU erst auf Druck hin ihre Fehlentscheidungen für die LiLi-Buslinien überdenkt bleibt ihr Geheimnis“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Bernhard Bendick in einer Pressemitteilung. Dennoch begrüßt die SPD-Fraktion den Sinneswandel. „Jetzt ist nur noch zu klären, wie wir LiLi wieder auf die Straße bringen können.“ Der Haushalt der Stadt und die Wirtschaftspläne der städtischen Betriebe sind verabschiedet ohne einen Cent für LiLi ab September. Die SPD wird ihre Unterschriftenaktion nicht einstellen. Denn noch sind keine bindende Beschlüsse gefasst worden und wer weiß, ob nicht in der letzten Minute banale Gründe aus dem Hut gezaubert werden, die den Fortbestand der LiLi-Buslinien gefährden.

In der SPD unterstützt man ausdrücklich den Oberbürgermeister, der sich durch den CDU-Beschluss nicht hat entmutigen lassen und am Erfolgskonzept LiLi unbeirrt weiter gearbeitet hat und weiter arbeitet. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lingen haben die Buslinien im Stundentakt unerwartet gut angenommen. Denn mit LiLi werden alle Generationen und alle gesellschaftlichen Gruppen erreicht. „Kurz, von LiLi haben alle etwas, LiLi verbindet“, begründet Bendick die Position der SPD-Fraktion.

Die SPD-Fraktion empfiehlt der CDU-Fraktion aus den letzten Fehlentscheidungen endlich Lehren zu ziehen und erinnert an den unrühmlichen und mittlerweile zurück genommenen CDU-Beschluss zum Ausschalten der Straßenbeleuchtung und jetzt zur Einstellung der Lili-Buslinien. „Mit den gebotenen Chancen und die Entwicklung der Stadt müssen wir uns auseinander setzen und nicht an Fehlentscheidungen verschleißen“, wendet sich Bendick an die CDU-Fraktion.