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Bürger entwickeln Ideen für das südliche Emsland

3. November 2014

Mehr als 100 Akteure aus allen sechs Mitgliedskommunen des Südlichen Emslands hatten in der SEL-Arena im Speller Wöhlehof Zukunftsvisionen für ihre Region auf dem Weg in die Leader-Förderperiode 2014–2020 entwickelt. Foto und Artikel: Anne Bremenkamp

Auch der Ortsrat Brögbern hofft auf Gelder aus dem Topf der LEADER-Förderung. Wir haben ein Projekt zur Gesamtgestaltung des neuen Dorfplatzes unter Einbezug der Fläche vor der Volksbank eingereicht. Deshalb hat eine Delegation (Ludger Ströer, Ortrud Bögel, Norbert Pleus, Peter Gravemann und Wolfgang Talle) an der Konferenz in Spelle teilgenommen. Wir sind guter Hoffnung, das dass “Südliche Emsland wieder Förderregion werden kann, wie im Artikel der Lingener Tagespost beschrieben wurde:

Lesen sie den Artikel:

Spelle. Eigeninitiative, Tatkraft und Gemeinschaftssinn verbinden die Menschen im südlichen Emsland. Das ist am Samstag im Speller Wöhlehof deutlich geworden.

Über 100 Bürger nahmen dort an der Regionalkonferenz „SEL-Arena“ teil und entwickelten für die kommende Förderperiode des EU-Programms Leader aus vielen kleinen Puzzleteilen eine eindrucksvolle Zukunftsvision.

Lust auf Land und auf die neue Leader-Förderperiode machen dank ideenreicher Netzwerkarbeit der sechs Mitgliedskommunen die 83 bisher verbuchten Leader-Erfolge. Laut Regionalmanagerin Stefanie Konermann haben zwischen 2007 und 2013 Fördergelder von 2,36 Millionen Euro noch mehr Lebensqualität ins südliche Emsland gebracht. Jetzt soll es weitergehen, die Kräfte werden erneut gebündelt.

Zum Teil bereits anhand konkreter Beispiele entwarfen ideenreiche Arbeitskreise in Anlehnung an vier regionale Themenfelder in intensiver Diskussion ihre Chancen für das südliche Emsland und legten dabei zielorientiert wesentliche Schwerpunkte fest.

In den Fokus des ersten Themenblocks „Wohnen, Versorgung und Mobilität“ gefasst wurden das Wohnen unter Berücksichtigung des demografischen Wandels, die Sicherstellung der wohnortnahen Grundversorgung sowie die Nutzung der gesellschaftlich vorhandenen Struktur insbesondere in Hinblick darauf, das Ehrenamt zu stärken und bekannt zu machen. Die Belebung bürgerschaftlichen Engagements war auch ein zentraler Gedanke hinsichtlich des zweiten Profils „Gesellschaftliches Lebens“. Darunter fielen zudem die Erlebbarkeit der kulturellen Vielfalt sowie die Ausformung einer zweckgerichteten Infrastruktur auch für Vereine und Verbände.

„Natur, Umwelt und Klimaschutz“ lautete der Oberbegriff der dritten Säule, in der sich insbesondere die Sensibilisierung nachfolgender Generationen für die Schöpfung der Natur, die Förderung der Energieeffizienz sowie die Schaffung von ökologisch wertvollen Kompensationsflächen als maßgebliche Aspekte herauskristallisierten.

In Hinblick auf den vierten Faktor der „Tourismuswirtschaft“ wurde es als wesentlich angesehen, das bereits reiche Angebot zu erhalten, regionale Tourismusstrukturen neu zu entwickeln, die touristische Wegestruktur zu optimieren sowie die Gastronomie und das Unterkunftsangebot zu unterstützen.

„Ein bunter Blumenstrauß voller Ideen“, zeigte sich nach der Präsentation der Ergebnisse nicht nur Eva-Marie Jazdzejewski beeindruckt, die als Moderatorin von Placebo charmant und lebendig durch den Vormittag geführt hatte. „Angesichts dieser Fülle von Anregungen kann das Landwirtschaftsministerium nicht umhin, das südliche Emsland wieder als „Leader-Region“ auszuwählen“, äußerte auch Michael Ripperda seitens des Projektbüros „pro-t-in“ seinen Respekt. Das Projektbüro wird die Ideen jetzt auswerten und eine Empfehlung an die Lokale Aktionsgruppe (LAG) aussprechen. Diese entscheidet letztlich über das Regionale Entwicklungskonzept bis ins Jahr 2020. Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf als Vorsitzender der LAG unterstrich abschließend: „Wir haben im südlichen Emsland gemeinsam viel geschafft, wir haben aber noch viel mehr vor!“