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SPD-Stadtrats-Fraktion nimmt städtische Gebäudebestände in Augenschein

6. Mai 2015

Innenentwicklung auch auf städtischen Grundstücken vorstellbar

SPD-Fraktion mit den Mitgliedern der Verwaltung

SPD-Fraktion mit den Mitgliedern der Verwaltung vor einem Gebäudekomplex der ZGW.

Auf Vorschlag der Verantwortlichen der ZGW, Frau Baar und Herrn Moss, hat die SPD-Stadtratsfraktion zwei größere zusammenhängende Wohnkomplexe im Eigentum der Stadt in Augenschein genommen.

Die Gebäude an der Stephanstraße und im Bereich Schützenstraße/Adolfstraße, die zum Teil vor dem zweiten Weltkrieg gebaut wurden, sind in den letzten Jahren saniert worden. Dennoch entsprechen sie nicht dem heutigen modernen Standard, wie er in Neubauten üblich ist. Dies begründet auch den niedrigen Mietpreis von zum Teil unter 5 Euro pro Quadratmeter. Die Fluktuation ist gering. Eine Warteliste für Nachrücker wird nicht geführt. Soweit Wohnungen frei werden, werden sie laufend wieder vermietet bzw. in der letzten Zeit auch dem Ordnungsamt für Asylsuchende zur Verfügung gestellt.

„Die Größe der Grundstücke kann man durch einen flüchtigen Blick auf die Stadtkarte nicht erahnen“, stellte das SPD-Ratsmitglied Ralf Plaggenborg vor Ort fest. „Die großen Grundstücke und Hintergärten, die besonders von jungen Leuten nicht mehr genutzt werden, laden geradezu ein, hier mit einem Vorzeigeprojekt der Innenverdichtung zu beginnen“, stellte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Edeltraut Graeßner fest. Die SPD-Fraktion könnte sich vorstellen, diese Grundstücke für eine soziale Wohnungsbaugesellschaft zu nutzen, zumal es in Lingen am bezahlbaren Wohnbau fehlt. Die SPD-Fraktion wird das Ergebnis der Besichtigung in einer der kommenden Fraktionssitzungen auswerten und entsprechende politische Vorstellungen entwickeln.