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Alter Schlachthof ist die Emslandarena der Jugendlichen

9. März 2016

SPD informiert sich über die Einrichtung “Alter Schlachthof” in Lingen Von dem vielfältigen Angebot und dem persönlichen Engagement der Mitarbeiter des KinderJugend- und Kulturzentrums Alter Schlachthof”, einem offenen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche in Lingen, konnte sich jetzt die SPD-Stadtratsfraktion ein Bild machen. Begrüßt wurden die Besucher von Achim Gövert, zuständig für den offenen Jugendbereich und Johannes Fehren, zuständig für den Veranstaltungsbereich. Der Alte Schlachthof ist eine städtische Einrichtung und Teil des Fachdienstes der Jugendarbeit der Stadt. Die Einrichtung ist von Dienstag bis Samstag für Kinder im Kindertreff und für Jugendliche im Jugendtreff geöffnet. Während im Clubraum der Jugendlichen mit dem geheimnisvollen Namen Casablanca die Jugendlichen Billard oder Kicker spielen, sich zum Klönen treffen, lädt der Spiegelraum zum Tanzen ein. Im Musikraum kann jeder unter Anleitung sein musikalisches Talent auf einem Instrument erproben und verbessern. Aber auch so praktische Tätigkeiten wie kochen und töpfern sind nicht unbekannt. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Indoor-Skateranlage, die nicht nur bei schlechtem Wetter ausgiebig genutzt wird. In der Jugendszene bekannt – auch weit über Lingen hinaus – sind die Konzertveranstaltungen mit mehreren Hundert Besuchern pro Veranstaltung zu moderaten Eintrittspreisen. Insofern kann man den Alten Schlachthof auch als die “Emslandarena” für die Jugendlichen bezeichnen (wobei viele Bands, die in früheren Jahren im Alten Schlachthof auftraten, inzwischen die Emsland-Arena mit tausenden Plätzen füllen). Probleme mit den Nachbarn gibt es laut Aussage der Mitarbeiter auch bei Konzertveranstaltungen nicht. Beim Rundgang durch die Räume stellte die SPD-Fraktion dringenden Handlungsbedarf fest. Der Kindertreff platzt mittlerweile aus allen Nähten. An einigen Stellen ist das Dach undicht. “Auch die Personalsituation ist nicht mehr ausreichend”, so die Auffassung von Edeltraut Graeßner, die dieses Thema bereits im letzten Jugendhilfeausschuss angesprochen und angeregt hatte, die nächste Sitzung dort abzuhalten. Zum Abschluss des Besuches bedankte sich der Fraktionsvorsitzende Dr. Bernhard Bendick für die freundliche Aufnahme bei Achim Gövert und Johannes Fehren, weil sie auch an ihrem freien Montag für ein Gespräch zur Verfügung standen und die Arbeitsweise ausführlich dargelegt haben.