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Machen sie mit: Solidarische Familientour mit der Fahrradklingel

27. April 2020

Foto: SPD

Aktionen des SPD Ortsverein Lingen zum 1. Mai

Am diesjährigen Tag der Arbeit wird es keine Kundgebung des DGB in Lingen geben. Denn in Zeiten von Corona bedeutet Solidarität Abstand halten.  „Wir bedauern den Ausfall dieser traditionellen Veranstaltung sehr, können die Gründe aber durchaus verstehen“  sagt Carsten Primke, Vorsitzender des SPD Ortverein Lingen. Trotzdem werden die Lingener Sozialdemokraten den DBG bei seiner Kampagne „Solidarisch ist man nicht alleine“ unterstützen. So werden sich die meisten Vorstandsmitglieder in selbsterstellten Videos äußern, was für sie persönlich Solidarität bedeutet.

„Diese Videos sind dann auf der Veranstaltungsseite des DGB im Internet, aber auch auf dem Facebook-Profil, der Homepage, und dem Twitter und Instagram-Account unseres Ortsvereins, zu sehen“, freut sich Jens-Uwe Schütte, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender.

Wenigstens der Zusammenhalt im Kreis der Familie am Tag der Arbeit soll den derzeitigen besonderen Auflagen durch Covid19 (Corona) nicht zum Opfer fallen und jeder Bürger ist eingeladen, ganz persönlich für die Ideale von gemeinsamer Solidarität am Tag der Arbeit werben. „Den Lingener Bürgerinnen und Bürgern fällt es sicher nicht schwer, sich mit ihrer Familie am 1. Mai auf’s Rad zu schwingen, und dann auf ihrer Tour die zu bedenken, die uns momentan durch die Krise tragen bzw. besonders unter ihr zu leiden haben“ 

sagt René Esser, 2. stellvertretender Vorsitzender im SPD Ortsverein Lingen. So soll beim Vorbeifahren an sogenannten systemrelevanten Institutionen wie dem Krankenhaus, den Verwaltungen, Polizei, Feuerwehr, Kraftwerken und Supermärkten, aber auch an für Besuchsverkehr zurzeit überwiegend gesperrten Wohn- und Pflegeheimen, Bildungs- und Kultureinrichtungen wie Musikschule und Theater, Kitas, Schulen und Berufsschulen, geklingelt werden; „ein geräuschvolles Klingelkonzert der Fahrradglocken, ein hörbares Zeichen der Gemeinschaft auch für die, die ihre Lieben seit Wochen nicht sehen können oder nicht #stayhome sagen können!“ sagt René Esser, 2. stellvertretender Vorsitzender im SPD Ortsverein Lingen.

„Wir wissen wohl auch, dass durch unser Klingeln kein Cent mehr in den Geldbeutel der dort arbeitenden Menschen kommt, aber wir wollen uns als Ortsverein dafür einsetzen, dass sich dies in Zukunft ändert“ sagt Carsten Primke und möchte damit auch daran erinnern, dass in dieser Krise hauptsächlich Menschen aus dem Niedriglohnsektor unser Land am Laufen halten.