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SPD-Ratsfraktion und SPD-Ortsvereine besuchen Ökumenische Mitte in Baccum

27. August 2014

Einmaliges Projekt in Nord-West-Deutschland

SPD Baccum hatte eingeladen

Baccumer Türen sind Tore einer neuen Stadt. Mit diesen Worten beschrieb der ehemalige Pastor der Baccumer St. Antonius- Kirchengemeinde Dr. Martin Trimpe die Ökumenische Mitte in Baccum. Im Verlauf eines Besuches der SPD Fraktion im Rat der Stadt Lingen, zu der der SPD Ortsverein Baccum mit Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone auch Pastor Trimpe eingeladen hatte, erläuterten beide das Baccumer Projekt.

Trimpe gilt als einer der „inhaltlichen Motoren“ des Baccumer Projektes.

Pastor Trimpe erklärt die Ökumenische Mitte, seine herzens Angelegenheit

Trimpe erinnerte zunächst an die Zeit der wechselnden dynastischen Zugehörigkeit der Grafschaft Lingen, sie brachte nach seinen Worten für die katholische wie auch für die evangelisch reformierte Kirchengemeinde Baccum große Leiden mit sich. Auch die vorübergehende gemeinsame Nutzung der alten St. Antonius Kirche milderte das Gegeneinander nicht.

Insbesondere in den letzten fünf Jahrzehnten führte die ökumenische Bewegung nach den Worten des Pfarrers aber zu einer neuen gegenseitigen Wahrnehmung. Daraus erwuchs in den Baccumer Kirchengemeinden und im Ortsrat der Gedanke, die beiden räumlich nahe beieinander liegenden Kirchen mit ihren Kirchhöfen und Gemeinde-häusern zu einem Ensemble zu verschmelzen und zwischen ihnen die „Ökumenische Mitte Baccum“ zu gestalten. Äußerlich stelle diese „Mitte“ zunächst eine Wege- und Sichtverbindung zwischen den beiden Kirchen her. Es sollte aber durch ihre Form ein geistlich–geistiger Raum entstehen. So trifft der Besucher heute auf den drei Wegen auf „Stolpersteine“, die an Ereignisse der Kirchen- und Ortsgeschichte erinnern. Die Wege münden in ein gepflastertes Labyrinth, das die Irrwege der Geschichte symbolisiert und zugleich auf ein Ziel und eine Mitte der Geschichte verweist. Drei Baccumer Türen deuten mit Texten aus der Bibel, aus den Kirchenvätern und Bekenntnisschriften die Wege. Die Türen sind als Tore erkennbar, aber sie schließen nicht zu und nicht ab. Es sind Türen die weil sie offen stehen, einladen. Türen die deuten und deren Schwellen leuchten. Hohe in den Abendstunden bunt leuchtende Fenster begrenzen die „Ökumenische Mitte“ und erzeugen die Vorstellung eines fiktiven sakralen Raumes zu den beide Kirchen gehören und der offen ist für Neues und Platz bietet für Feier und Begegnung.

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone bezeichnete das Projekt „Ökumenische Mitte“ als ein in Nord–West–Deutschland ziemlich einmaliges Projekt an dessen Finanzierung sich neben dem europäischen Regionalen Entwicklungskonzept LEADER, die Stadt Lingen, die Baccumer Kirchengemeinden, der Landkreis Emsland, der Baccumer Ortsrat, die Lingener Bürgerstiftung und die Niedersächsische Lotto- Stiftung beteiligt hätten.

Durch die Gestaltung der Fläche zwischen den Kirchen und ihren Einrichtungen sollte auch nach außen sichtbar gemacht werden, dass sich die konfessionellen Gegensätze in ein Miteinander der beiden Kirchengemeinden gewandelt hätten, so der Oberbürgermeister.

Ziel des Projektes war und ist es, so Krone, den bereits vorhandenen geistig- ideellen Raum auch dinglich räumlich zu unterstützen. Funktionale und gestalterische Mängel sollten beseitigt werden und so ein Raum für die Entfaltung lebendigen ökumenischen Miteinanders erreicht werden.

Die Maßnahme ist nach den Worten des Oberbürgermeisters am 14.11.14 mit den zweiten Bauabschnitten fast umgesetzt.

Auf der „Ökumenischen Mitte“ feiern beide Kirchengemeinden in jedem zweiten Jahr ihr gemeinsames Gemeindefest und alle zwei Jahre einen Weihnachtsmarkt. Dank der großartigen ehrenamtlichen Arbeit fanden im letzten Jahr hier zwischen Kirchen und Gemeindehäusern die „Spanischen Momente“ statt. Für das kommende Jahr ist ein „Griechischer Abend“ geplant

Zur Führung über die „Ökumenischen Mitte“ können sich Besuchergruppen beim Baccumer Heimatverein unter der Tel.- Nr. 0591 8003572 anmelden.

Gawronski Wellness-Paradies für zu Hause

19. August 2014

Im Rahmen des Sommerprogramm der SPD-Stadtratsfraktion, der SPD-Ortsratsfraktion und dem SPD-Ortsverein Brögbern wurde das mittelständige Unternehmen Gawronski „Sauna & Spa“ besucht. Die Firma wurde vom SPD-Ortsverein ausgewählt, weil man einmal einen Einblick in die Leistungsfähigkeit eines kleinen aufstrebenden Unternehmens nehmen wollte. Immerhin dreißig Personen haben die Möglichkeit wahrgenommen, sich über die Firme und die neusten Marktprodukte für Wellness in den eigenen vier Wänden zu informieren.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Therese und Waldemar Gawronski stand der

Hier möchte jeder gleich hinein springen!

Rundgang über das Betriebsgelände an. Die Ausstellungsfläche der Firma unterteilt sich in einen Innenbereich von 250 qm und einen sechs Mal größeren Außenbereich. Zum Beginn des Rundganges wurden die Besucher mit neuen Begriffen vertraut gemacht. Da wurde von den Gastgebern wie selbstverständlich von der Kotas gesprochen. Hierbei handelt es sich um sechs- oder achteckige Hütten aus Blockbohlen, die als Grillhütte oder Gartensaunen gerne gekauft werden.

Nachgefragt wird auch weiterhin die bekannte Fasssauna, die aus hochwertigem skandinavischem Holz hergestellt wird. weiterlesen

Große Lingener Sozialdemokratin Elke Müller verstorben

16. August 2014

Elke Müller bekommt das Bundesverdienstkreuz von OB Dieter Krone überreicht in 2013, Foto SPD-Lingen

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde,

liebe Genossinnen und Genossen

heute erhielten wir die traurige Nachricht vom Tode von Elke Müller. Weit über die SPD Ortsvereine Baccum Lingen und Brögbern hinaus trauern wir um eine allseits hoch anerkannte engagierte Politikerin deren große Verdienste um die Menschen in ihrer Stadt und der Region bleiben werden.

Ihrer Familie wünschen wir Trost und Kraft in diesen schweren Tagen.

 

Robert Koop schreibt zum Tode von Elke Müller einen ersten Nachruf den wir gerne veröffentlichen.

Diesen Beitrag hätte ich mir wirklich gern erspart. Gestern, auf dem Weg in den Urlaub erreichte mich die Nachricht. dass Elke Müller tot ist. Sie war in der Nacht im Krankenhaus in Thuine an den Folgen ihrer Krebserkrankung gestorben.

Elke Müller und ich kannten uns seit 30 Jahren. Sie kam damals vom Niederrhein nach Lingen, als ihr Mann, Offizier bei der Bundeswehr, nach hierhin versetzt wurde. Sofort engagierte sich Elke in der SPD Lingen und wurde schon nach kurzer Zeit in den Rat der Stadt gewählt. Es machte Spaß und Freude, mit ihr zusammen zu arbeiten. Mit der von ihr entwickelten “Aktion 108″ etablierte sie gegen den Widerstand manch Konservativer die Gesamtschule. weiterlesen

Fracking Heilsbringer oder Brunnenvergifter

16. August 2014

SPD und GDF SUEZ diskutierten miteinander.

Die SPD-Stadtratsfraktion besuchte im Rahmen des Sommerprogramms 2014 unter der Leitung von Dr. Bernhard Bendick, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, und Andreas Kröger, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, die Firma GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH in Lingen. Begrüßt wurden die Besucher vom Leiter der Unternehms- kommunikation Dr. Stefan Brieske.

Auf Wunsch der SPD-Fraktion und des SPD-Ortsvereins wurde besonders das Thema Fracking diskutiert. Das Wort ist in aller Munde und die Methode umstritten. Ist Fracking eine zuverlässige Technologie, wie es die Energiebranche betont, oder muss Fracking abgelehnt werden wie es Gelsenwasser, der größte deutsche Wasserversorger, immer wieder verlangt. Der Geschäftsführer der Firma GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH Dominique Bayen hatte es sich nicht nehmen lassen, an der Diskussion zu diesem Thema selbst teilzunehmen. „Beim Fracking wird ein Gemisch aus hauptsächlich Wasser und Sand sowie einem geringen Anteil an chemischen Zusätzen unter hohem Druck durch ein Bohrloch ins Gestein gepumpt.. Durch den Druck entstehen kleine Risse im festen Gestein, die durch die Sandkörner offen gehalten werden. So kann das Gas aus dem Gestein entweichen und gefördert werden“, erklärte Stefan Brieske das Verfahren. „Deutschland verbaue sich die Chance, von Energie-Importen unabhängiger zu werden“, verteidigte Bayen das Fracking und wies darauf hin, dass konventionelles Fracking zur Gasförderung in Deutschland bereits seit den Sechzigerjahren erfolgreich ohne Zwischenfälle angewandt wird. In der Industrie forsche man, was die Chemikalien betrifft, nach Ersatzstoffen. weiterlesen

Alter Bäckerwagen von Klaas steht im Heimathaus Laxten.

14. August 2014

Günter Herrmann, Peter Herrbrüggen vor dem Bäckerwagen

Bei unseren Besuch der SPD-Brögbern beim SPD-Ortsverband Laxten wurde uns unter fachkundiger Führung von Peter Herrbrüggen das Heimathaus Laxten näher gebracht. Mit mehreren Mitgliedern folgten wir der Einladung zu einem Besuch bei unserem befreundeten SPD-Ortsverband Laxten. Mit dem Fahrrad ging es über die neue Brücke schnell zum Heimathaus. Hier wurden wir begrüßt von 1. Vorsitzenden Willi Strube der auch ein alter Brögberner ist. Nachdem das erste kühle Getränk zur Stärkung gereicht wurde konnten wir die vielen alten Exponate des Heimathauses bewundern.

Auf einem alten Schulbild sah ein Teilnehmer seine Mutter auf dem Einschulungsfoto. Am Ende der lehrreichen Führung konnten wir den alten Bäckerwagen (viel kleiner als in den Erinnerungen) von Bäcker Klaas bewundern. Der viele Jahrzehnte die Bürger in Lingen mit Brot und Kuchen belieferte. Jeden Tag eine andere Tour, sodass alle Stadtteile bedient wurden. Bei einem leckeren gegrilltem wurde sich über Allgemeines und Politisches ausgetauscht. Ein schöner

Nachmittag ging viel zu schnell zu Ende. Eine Einladung zum Gegenbesuch wurde ausgesprochen.

Augustin hebt verborgene Schätze, Besuch im Rahmen des Sommerprogramms!

13. August 2014

Technik bei der Müllsortierung auf dem Vormarsch

Seit Jahren werden der Hausmüll und der gelbe Sack im Emsland unter anderem vom heimischen Entsorger Augustin mit Firmensitz in Meppen abgeholt. Für die SPD-Stadtratsfraktion ein Grund, einmal einen Blick hinter die Kulissen des Betriebes zu werfen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer Heiner Kramer und nachdem alle Besucher die Warnwesten angezogen hatten, ging es direkt in den Betrieb. Bereits auf dem Weg in die Hallen wurden die Lingener SPD-Stadträte und deren Begleiter über das breite Aufgabenfeld und den Stoffstrom informiert. Augustin betreibt sieben Standorte und beschäftigt ca. 500 Mitarbeiter, davon alleine 150 in Meppen. Angefangen hat es 1992 am Standort Dieselstraße in Meppen mit dem händischen Sortieren der Inhalte der gelben Säcke. Heute stehen an dieser Stelle Sortieranlagen mit ausgefeilten Techniken, die vollautomatisch laufen. Allerdings trennen die Maschinen heute den „Müll“ oder besser gesagt den „Rohstoff“, der überwiegend aus Holland und Dänemark kommt. weiterlesen